Grosse Hitze: Warum mehr Wasser trinken nicht reicht
von AUA Hydrate
Wenn die Temperatur steigt, ist der Reflex einfach: mehr trinken. Das ist nötig, aber nicht genug. Denn bei grosser Hitze steigt nicht nur das Volumen des verlorenen Wassers — sondern vor allem die Menge an Mineralstoffen, die mitgeht.
🌡 Das Wichtigste
- Jeder Liter Schweiss nimmt 900 bis 1400 mg Natrium mit.
- Bei grosser Hitze kann man draussen 1 bis 2 Liter Schweiss pro Stunde verlieren.
- Nur reines Wasser zu trinken verdünnt das, was übrig bleibt: Genau das hält Müdigkeit und Kopfschmerzen am Leben.
Was die Hitze wirklich verändert
Schwitzen ist das Kühlsystem des Körpers. Je heisser es wird, desto mehr läuft es auf Hochtouren — und es gibt nicht nur Wasser ab. Schweiss ist salzig, und dieser Natriumverlust ist alles andere als nebensächlich: An einem Sommertag draussen zählt er in Gramm.
Rechnen Sie Kalium und Magnesium dazu, und Sie erhalten ein Defizit, das ein Glas Wasser — so gross es auch sei — nicht ausgleicht.
Die Falle des reinen Wassers
Viel Wasser ohne Mineralstoffe zu trinken, nachdem man stark geschwitzt hat, heisst: einen Organismus, dem Salz fehlt, noch weiter zu verdünnen. Der Körper reagiert, indem er den Überschuss ausscheidet, um das Gleichgewicht wiederherzustellen — daher dieses frustrierende Gefühl, ständig zu trinken, oft auf die Toilette zu müssen und trotzdem müde zu bleiben.
Genau der Mechanismus aus Warum Wasser allein nicht mehr genügt, nur durch die Hitze verstärkt.

Die Warnsignale des Sommers
- Kopfschmerzen am frühen Nachmittag, obwohl Sie getrunken haben.
- Nächtliche Krämpfe nach einem heissen Tag, auch ohne Sport — ein Thema aus Krämpfe und Kopfschmerzen.
- Ungewöhnliche Müdigkeit am Abend, ohne besondere Anstrengung.
- Dunkler Urin trotz normaler Trinkmenge.
Die Hydration bei Hitze anpassen
- Vorausdenken. Starten Sie den Tag hydriert, statt abends aufzuholen. Ein Stick AUA Hydrate in 500 ml nach dem Aufwachen legt die Basis.
- Regelmässig trinken, nicht massiv. Schlucke alle 20-30 Minuten sind besser als ein Liter auf einmal.
- Salzen Sie Ihre Mahlzeiten normal. Bei grosser Hitze ist nicht der Moment, um Salz zu streichen — ausser bei anderslautendem ärztlichem Rat.
- Vorsicht vor Scheinlösungen. Alkohol und stark gezuckerte Softdrinks verschärfen die Dehydration, statt sie zu beheben.
Wer besonders aufpassen sollte
- Ältere Menschen, bei denen das Durstgefühl mit dem Alter nachlässt.
- Wer draussen arbeitet oder trainiert: Die Verluste können 2 Liter pro Stunde übersteigen.
- Kinder, die sich weniger effizient abkühlen als Erwachsene und selten von selbst ans Trinken denken.
💡 Der AUA-Tipp: Bereiten Sie Ihre Flasche vor einer Wanderung oder einem Tag draussen vor dem Losgehen zu. Das komplette Protokoll steht in Elektrolyte und Sport.
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